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Viel Glamour zur Schlossrevue

Musikalische bis nach Irland

Die Gruppe "Le Cairde" aus Rossdorf brachte an der Schlossrevue "Unter Freunde"- Laune mit – so die Übersetzung des gälischen Namens.                                                       Bild und Text: Andreas Neubert

(neu) Glamourös und international präsentierte sich die Schlossrevue zum vorletzten Mal in dieser Wintersaison mit Keller feat. Nina S., den "Bösen Glamourösen" und der irisch-schottisch singenden Gruppe "Le Cairde". Ein Zwischenspiel mit Wortwitz lieferte Frank Speckard ab. Moderator Dr. Paul Wucherpfennig begrüßte mehr als 100 Gäste im Rittersaal des Pfälzer Schlosses.

Ein musikalisches Heimspiel hatten die Gruppe "Keller" und Nina S. bei ihrem gemeinsamen Auftritt, wobei sie Sängerin und städtische Kulturmitarbeiterin wohl die größeres Popularität aus Auftritten am Winzerfest und anderen Veranstaltungen mitbrachte. Das Ensemble glänzte mit Deutsch-Pop unplugged und überzeugte mit Textinhalten, Gesang und instrumentaler Begleitung. Aber auch das Zusammenspiel der Formation ließ sich hören.

Im Anschluss wehte der Glamour der zwanziger Jahre durch den alten Rittersaal. "Die Bösen Glamourösen", das ist das Duo aus Iris Lamouyette und Sousanna Dawtjan, interpretierten in eigenwilliger Version Schlager und Chansons der zwanziger und dreißiger Jahre. Entsprechend war der optische Auftritt der beiden Künstlerinnen, die im Duett Texte von Karl Valentin oder Kurt Weill, Themen von Männern und Sex köstlich schräg servierten.

Dann wurde es sprachlich verquer. Ins Programm dazwischengeschoben wurde Frank Speckhard, der unter anderem die "Woi-Zeck" von Georg Büchner auf der Odenwälder Weininsel einführte und andere amüsante Sprachspielchen.

Danach war das fette Grün irischer Naturlandschaft förmlich zu riechen, denn die Gruppe "Le Cairde" betrat die Bühne der Schlossrevue. Traditionelle irisch-schottische Weisen, aber auch aktuelle Titel im mehrstimmigen Gesang zauberten sie ins Mikrophon – schottische Whiskeygeselligkeit machte sich atmosphärisch breit. Authentisch untermalte die Instrumentalbegleitung aus Mandoline, Gitarre, Whistle, Bodhran, der irischen Rahmentrommel, oder Cither den kantigen Gesang des Duos Klaus Rohmig und Edgar Illert. Dabei ging es abwechselungsreich im Slow-Air- bis feurigen Rhythmus durch das anheimelnde Liedgut, während sich draußen mit Sturm Emma die Odenwälder Natur weit ungemütlicher zeigte.

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Seite zuletzt geändert am: 16.03.2008, 16:51 von Mark Prieur

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